Weltfrieden

Ohne inneren Frieden ist äusserer Frieden unmöglich

Wenn wir zuerst inneren Frieden in unserem Geist erschaffen durch das begehen eines spirituellen Pfades, wird äusserer Frieden ganz natürlich entstehen;

….aber wenn wir dies nicht tun,wird Weltfrieden nicht erreicht werden können, ganz gleich wieviele Leute sich dafür einsetzen!

Geshe Kelsang Gyatso

Neues Herz der Weisheit

Tharpa Verlag

Arthur Schopenhauer 1788-1860!

Geht es euch auch so wie mir, dass ihr euch fragt warum die Tierleiden sooo lange schon anhalten, ja sogar immer noch ansteigen ? Und die entzetzliche Grausamkeit unter Menschen die sich immer mehr gegen hilflose Kinder wendet?

Ich denke Athur Schopenhauer, einer der grossen Weisen dieser Welt, hat die richtige Antwort darauf:

Grenzenloses Mitgefühl mit allen fühlenden Wesen ist der festeste und sicherste Bürge für sittliches Wohlverhalten. Wer davon erfüllt ist, wird zuverlässig keinen verletzen, keinen beeinträchtigen, jedem verzeihen, jedem helfen so viel er vermag.

Man bedenke warum alle diese Greueltaten der Welt geschehen: weil es an Mitgefühl fehlt!  Es fehlt daher an moralischer Disziplin!

Da stellt sich die Frage an mich selbst: was ist mit meinem Mitgefühl? Wie verstehe ich es und wie lebe ich selbst es jeden Tag aufs Neue? Erfülle ich selbst die von Schopenhauer dargestellten Vorteile des Mitgefühls?

Was ist denn Mitgefühl eigentlich, wie wird es definiert? Geshe Kelsang Gyatso ein moderner buddhistischer Meister sagt: Mitgefühl ist der Wunsch dass andere frei von Leiden sein mögen-diesen Wunsch gilt es zu erfüllen!

Obwohl es schon lange her ist, dass Schopenhauer so spricht ist es in Wahrheit schon viel länger her dass sich dieses Problem der Grausamkeit zeigt, auch schon zu Buddhas Zeiten und davor, ja, solange die Menschheit besteht.

Bedeutet für mich, dass es offensichtlich nicht bekannt ist, dass man Mitgefühl erlernen kann und unbedingt soll!

siehe auch die Seite  www.kadampa.org, eine der modernen Traditionen die sehr viel dafür tun um anderen dabei zu helfen, auf der ganzen Welt!

 

 

Leonard Nelson(1882-1927) Philosph,Jurist und Vegetarier

Ein Arbeiter, der nicht nur ein verhinderter Kapitalist sein will, und dem es also ernst ist mit dem Kampf gegen jede Ausbeutung, der beugt sich nicht der verächtlichen Gewohnheit, harmlose Tiere auszubeuten, der beteiligt sich nicht an dem täglichen millionenfachen Mord, der an Grausamkeit,Rohheit und Feigheit alle Schrecknisse des Weltkrieges in den Schatten stellt.

Entweder man will gegen die Ausbeutung kämpfen oder man lässt es bleiben.Aber wer als Sozialist über diese Forderung lacht, der weiss nicht was er tut.Der beweist, dass er nie im Ernst bedacht hat, was das Wort Sozialismus bedeutet.

Es ist der untrügliche Maßstab für die Rechtlichkeit des Geistes einer Gesellschaft, wie weit sie die Rechte der Tiere anerkennt.Denn während die Menschen sich nötigenfalls, wo sie als Einzelne zu schwach sind, durch Koalitition, mittels der Sprache, zur allmählichen Erzwingung ihrer Rechte  zusammenschliessen, ist diese Möglichkeit solcher Selbsthilfe den Tieren versagt, und es bleibt daher allein der Gerechtigkeit der Menschen überlassen, wie weit diese von sich aus die Rechte der Tiere achten wollen.